| die jungen jahre | |
| Björk Gudmundsdottir wurde am 21.11.1965 in Reykjavik geboren und wuchs in einer künstlerischen Familie auf. Ihr Stiefvater war Gitarrist in der Band "Pops", die hauptsächlich von Hendrix und Clapton beeinflusst war. Vom 6. bis zum 14. Lebensjahr besuchte Björk eine Musikschule und lernte Piano und Flöte. Ihre professionelle Karriere begann sie als Elfjährige, als sie ihr Debütalbum "Björk Gudmundsdottir" mit isländischen Versionen bekannter Songs von den Beatles oder Stevie Wonder und einer eigenen Instrumentalkomposition (Johannes Kjaval) veröffentlichte. Unter dem Einfluß von Punk und New Wave rebellierte Björk gegen den hippiemäßigen Lebensstil ihrer Eltern und formierte mehrere kurzlebige Punkbands. Mit 13 "Exodus", mit 14 "Tappi Tikarrass" und als 18jährige "Kukl", eine Formation, die zwei Alben für das britische Anarcho-Label Crass einspielte. Nach drei politisch geprägten Punkjahren lösten 1986 Björk, Einer Örn und Siggi Baldruson die Band auf und gründeten The Sugarcubes. |
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| björk & die sugarcubes | |
| 1987 gelang The Sugarcubes - inzwischen mit den drei neuen Mitgliedern Thór Eldon (Björks Ex-Mann und Vater von Sindri), Magga Örnóttsdottir und Bragi Ólafsson - die faszinierende Debütsingle "Birthday", mit der die britische Musikpresse auf Björks Stimme aufmerksam wurde und die der Band eine solide Fanbasis schuf. Man gründete das Kollektiv The Bad Taste Family, das ein Indie-Label betrieb und Kunstveranstaltungen durchführte. 1988 erschien das Debütalbum "Life's Too Good" voll von surrealem Pop, das überall Topkritiken bekam. 1991, zur Zeit der Veröffentlichung des dritten Sugarcube-Albums, "Stick Around For Joy", begann Björk, sich intensiv für Dance Music zu interessieren und nahm für "EX:EL" von Graham Massey's 808 State zwei Songs auf. Das letzte Sugarcubes-Album "It's It" erschien 1992 zu einem Zeitpunkt, an dem die Band wußte, daß sich trennen würde. Trotz des Erfolges der Band spürte Björk, die sich immer stärker von der britischen Dance-Szene angezogen fühlte, daß eine Solokarriere starten mußte. |
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| björk's debut | |
| Nachdem Björk Ihre Liebe zur Jazz-Musik in dem 1990 - noch zu SugarCubes-Zeiten - erschienenen Album "Gling-Gló" mit dem Gudmundar Ingólfsson's Trio ausleben konnte, hat Björk 1993 das von Nelee Hooper produzierte Album "Debut" aufgenommen. Darin verarbeitete sie Songs, die sie nach eigenen Aussagen über einen Zeitraum von mehreren Jahren mit sich herumgetragen hat. "Debut" fand großen Anklang bei den Musikkritikern, war aber zurerst kein großer Verkaufsschlager. Doch nachdem 5 Monate später eine zweite - überarbeitete Version von "Debut" gepresst wurde, begann Björks fulminante Solokarriere. Grund für die Neuveröffentlichung war der Song "Play Dead", den sie mit David Arnold für den Soundtrack von "Young Americans" geschrieben hatte. "Play Dead" kam mit dem dazu gehörigen Musikvideo auch in den USA so gut an, dass er im Nachhinein als Bonus-Track auf den Second Release kam. MTV unterstützte Björk von Anfang an und spielte die surrealen Bilderwelten ihrer Musikvideos rauf und runter. |
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| post-debut-erfolg | |
| Es folgte das legendär gewordene MTV-Unplugged Konzert. (...) (to be continued) |
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